Was ist ein Gerichtsgutachten?
Ein Gerichtsgutachten wird von einem Gericht in Auftrag gegeben, wenn es in einem Rechtsstreit eine unparteiische Klärung des Sachverhalts benötigt. Im Kfz-Bereich kommt dies häufig vor, wenn sich Geschädigter und Versicherung nicht über die Schadenshöhe einigen können.
Wann wird ein Gerichtsgutachten benötigt?
- Bei Streit über die Schadenshöhe zwischen Geschädigtem und Versicherung - Bei Streit über die Unfallursache oder den Unfallhergang - Bei Verdacht auf Versicherungsbetrug - Bei technischen Streitfragen (z.B. Vorschäden)
Ablauf eines Gerichtsgutachtens
- 1Das Gericht beauftragt einen Sachverständigen
- 2Der Sachverständige besichtigt das Fahrzeug
- 3Er erstellt ein umfassendes Gutachten
- 4Das Gutachten wird dem Gericht vorgelegt
- 5Beide Parteien können Stellungnahmen abgeben
- 6Der Sachverständige kann zur mündlichen Verhandlung geladen werden
Kosten eines Gerichtsgutachtens
Die Kosten eines Gerichtsgutachtens werden nach dem Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz (JVEG) berechnet. Sie liegen in der Regel höher als bei einem privaten Gutachten. Die Kosten trägt zunächst die Partei, die den Prozess verliert.
Unterschied zum Privatgutachten
Ein Privatgutachten (wie unser Unfallgutachten) wird vom Geschädigten beauftragt und ist ein qualifizierter Parteivortrag. Ein Gerichtsgutachten hingegen wird vom Gericht beauftragt und hat eine höhere Beweiskraft im Prozess.
Prävention: Gutes Privatgutachten vermeidet Prozess
Ein professionelles, lückenlos dokumentiertes Privatgutachten kann einen Rechtsstreit oft verhindern, da es der Versicherung wenig Angriffsfläche bietet. Investieren Sie daher von Anfang an in ein qualitativ hochwertiges Gutachten.
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